Ein Elektromobil bedeutet Freiheit und Selbstständigkeit — und es muss nicht teuer sein. Es gibt mehrere Wege, wie Sie Zuschüsse und Förderungen für Ihr Elektromobil erhalten können. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen alle Möglichkeiten einfach und verständlich.
Ob über die Krankenkasse, die Pflegekasse oder kommunale Programme — für fast jeden gibt es eine passende Lösung. Und mit unserer Ratenzahlung ab 29 EUR pro Monat brauchen Sie keinen extra Antrag zu stellen.
1. Krankenkasse — Elektromobil als Hilfsmittel
Elektromobile (auch Seniorenmobile genannt) sind im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen gelistet. Das bedeutet: Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten — ganz oder teilweise.
So funktioniert es — Schritt für Schritt:
- Arztbesuch: Ihr Hausarzt oder Facharzt stellt fest, dass Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind und ein Elektromobil benötigen.
- Verordnung (Rezept): Der Arzt stellt eine Verordnung für ein Elektromobil als Hilfsmittel aus. Das ist wie ein Rezept — nur eben für ein Fahrzeug.
- Antrag bei der Krankenkasse: Mit der Verordnung stellen Sie einen Antrag bei Ihrer Krankenkasse. Diese prüft, ob die Voraussetzungen erfüllt sind.
- Genehmigung: Nach Genehmigung erhalten Sie Ihr Elektromobil. Der gesetzliche Eigenanteil beträgt nur 10 EUR.
Wichtig: Die Krankenkasse stellt in der Regel ein Leihgerät zur Verfügung. Wenn Sie ein eigenes, neues Elektromobil möchten, können Sie die Differenz selbst tragen. Auch in diesem Fall lohnt sich der Antrag, denn der Zuschuss reduziert Ihre Kosten erheblich.
2. Pflegekasse — Zuschuss bei Pflegegrad
Wenn Sie einen anerkannten Pflegegrad (1 bis 5) haben, können Sie über die Pflegekasse zusätzliche Zuschüsse erhalten.
Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen — bis zu 4.000 EUR
Die Pflegekasse gewährt Zuschüsse von bis zu 4.000 EUR pro Maßnahme für sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Diese sollen die selbstständige Lebensführung ermöglichen oder die häusliche Pflege erleichtern.
Ein Elektromobil kann indirekt unter diese Kategorie fallen, wenn es Ihnen ermöglicht, Ihren Alltag selbstständig zu bewältigen — zum Beispiel Einkäufe erledigen, Arztbesuche wahrnehmen oder soziale Kontakte pflegen. Sprechen Sie mit Ihrer Pflegekasse über die Möglichkeiten.
3. Kommunale Förderprogramme
Viele Städte und Gemeinden in Deutschland fördern die Anschaffung von Elektrofahrzeugen — darunter auch Elektromobile. Die Programme unterscheiden sich je nach Region und werden regelmäßig aktualisiert.
Beispiele für kommunale Förderungen:
- München: Förderprogramm „Klimaneutral“ — Zuschüsse für E-Fahrzeuge, auch Elektromobile
- Stuttgart: Förderprogramm E-Mobilität — bis zu 500 EUR Zuschuss
- Hamburg: Förderprogramm ELBE — Förderung von Elektromobilität im Stadtgebiet
- Düsseldorf: Förderprogramm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten“
- Weitere Städte: Berlin, Köln, Frankfurt, Hannover und viele mehr bieten eigene Programme an
Unser Tipp: Fragen Sie bei Ihrer Stadtverwaltung oder Ihrem Landratsamt nach aktuellen Förderprogrammen. Wir helfen Ihnen gerne dabei, die passende Förderung in Ihrer Region zu finden.
4. Ratenzahlung — Ab 29 EUR pro Monat
Auch ohne Förderantrag können Sie Ihr Elektromobil bequem finanzieren. Über unsere Finanzierung zahlen Sie einfach in kleinen monatlichen Raten — ganz ohne Papierkram.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Ab 29 EUR/Monat — weniger als 1 EUR pro Tag
- Kein extra Antrag nötig — einfach im Bestellprozess auswählen
- Flexible Laufzeiten — 6, 12, 24 oder 36 Monate
- Schnelle Zusage — in der Regel innerhalb weniger Minuten
- Kombinierbar — auch zusammen mit Krankenkassen-Zuschuss möglich
Die Ratenzahlung ist besonders praktisch, wenn Sie nicht auf die Bearbeitung eines Förderantrags warten möchten. Sie erhalten Ihr Elektromobil sofort und zahlen bequem in Raten.
5. KfW-Förderprogramme
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet verschiedene Förderprogramme im Bereich Elektromobilität an. Zwar richten sich die meisten Programme an Unternehmen und Kommunen, doch es gibt auch Ansätze für Privatpersonen.
Mögliche KfW-Programme:
- KfW 440 — Ladestationen: Förderung von Wallboxen und Ladeinfrastruktur (indirekt relevant, wenn Sie Ihr Elektromobil zu Hause laden)
- KfW 159 — Altersgerecht Umbauen: Zinsgünstige Kredite für barrierefreies Wohnen — ein Elektromobil kann Teil eines Gesamtkonzepts sein
- Regionale KfW-Partner: Über Ihre Hausbank können Sie KfW-Förderkredite beantragen
Hinweis: Die KfW-Förderlandschaft ändert sich regelmäßig. Wir empfehlen, die aktuellen Programme auf kfw.de zu prüfen oder uns direkt zu kontaktieren — wir beraten Sie gerne.
6. Steuerliche Vorteile
Neben direkten Förderungen sparen Sie mit einem Elektromobil auch laufende Kosten. Denn Elektromobile genießen steuerliche Vorteile, die auf Dauer viel Geld sparen.
Das sparen Sie:
- Keine KFZ-Steuer: Elektromobile bis 25 km/h sind von der KFZ-Steuer befreit — das spart jedes Jahr bares Geld
- Kein TÜV: Elektromobile bis 25 km/h benötigen keine regelmäßige Hauptuntersuchung (TÜV/DEKRA)
- Günstige Versicherung: Die Haftpflichtversicherung für Elektromobile ist deutlich günstiger als für PKW — oft unter 100 EUR pro Jahr
- Niedrige Stromkosten: Eine Vollladung kostet nur wenige Cent — deutlich günstiger als Benzin oder Diesel
7. Kostenlose Beratung zu allen Fördermöglichkeiten
Sie sind unsicher, welche Förderung für Sie in Frage kommt? Kein Problem! Wir beraten Sie kostenlos zu allen Fördermöglichkeiten in Ihrem persönlichen Beratungsgespräch.
Unsere Berater kennen sich mit den verschiedenen Förderprogrammen aus und helfen Ihnen, den besten Weg zu finden. Ob Krankenkassen-Antrag, Pflegekassen-Zuschuss oder Ratenzahlung — wir unterstützen Sie bei jedem Schritt.
Unsere Seniorenmobile entdecken
Schauen Sie sich unsere Auswahl an hochwertigen Elektromobilen an — für jede Anforderung und jedes Budget das passende Modell.
Alle Seniorenmobile ansehen